





Länderinformationen über ITALIEN
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Generelle Information: Staatsform Fläche Bevölkerung Städte Klima im Norden kontinental, im Zentrum und im Süden mediterran Historischer Überblick Die Lombardei und Mantua fielen nach 1713 an Österreich, welches in weiterer Folge auch Parma und Piacenza erwarb. Die Toskana kam nach der Medici-Herrschaft im 18. Jahrhundert als Großherzogtum unter eine habsburgische Nebenlinie (Leopoldo). Anfang des 19. Jahrhunderts ließ sich Napoleon als König von Italien inthronisieren. Nach seinem Fall 1815 stellte der Wiener Kongress den Kirchenstaat wieder her und machte Österreich durch den Besitz Venetiens und der Lombardei zur vorherrschenden Macht in Italien. Gegen diese österreichische Fremdherrschaft richtete sich die italienische Freiheits- und Einheitsbewegung "Risorgimento". Die Geschichte des modernen Italien beginnt in der 2. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts mit dem Hause Piemont-Savoyen (Königreich Sardinien), von wo die italienische Einigungsbewegung ausging, nachdem Piemont zusammen mit Napoleon III. Österreich bei Solferino geschlagen hatte. Mit der Vereinigung Piemonts und der Lombardei begann die Einigung Italiens. Durch Volksabstimmungen gelangten die Toskana, ein Teil des Kirchenstaats und Neapel/Sizilien, wo die Bourbonenherrschaft gestürzt wurde, an Piemont/Sardinien, dessen Herrscher den Titel "König von Italien" annahm, mit den Hauptstädten Turin (1861) und Florenz (ab 1865). 1866 kam das bis dahin österreichische Venetien und 1870 Rom zum Königreich Italien, wohin 1871 auch die Hauptstadt verlegt wurde. Italien versuchte Anfang des 20. Jahrhunderts, kolonialen Einfluß u.a. in Eritrea, Abessinien und Libyen zu gewinnen. Im Ersten Weltkrieg zuerst neutral, trat Italien 1915 auf die Seite der Entente und erhielt 1919 Südtirol bis zum Brenner, Triest und Istrien. 1922 gelangten die Faschisten an die Macht. 1936 wurde Äthiopien unterworfen und 1939 Albanien besetzt. 1940 trat Italien an der Seite Deutschlands in den Krieg ein. Dem Sturz Mussolinis folgten 1943 der Waffenstillstand mit den Alliierten und die Kriegserklärung an Deutschland. Nach einer Volksabstimmung wurde Italien 1946 zur Republik. Es folgten starke innenpolitische Auseinandersetzungen zwischen den Kommunisten und den regierenden Christdemokraten, die von 1963 bis 1992 ununterbrochen an den zahlreichen Regierungen beteiligt waren. Das bis zum 2. Weltkrieg stark agrarwirtschaftlich orientierte Land unternahm nach dem Krieg große Industrialisierungsanstrengungen, wobei sowohl eine starke Staatsindustrie als auch zahlreiche kleine und mittlere Privatunternehmen entstanden. Das sogenannte italienische Wirtschaftswunder ließ im italienischen Norden eine schlagkräftige Industrie entstehen, die Italien unter die sechs größten Industrienationen der westlichen Welt katapultierte. 1957 war Italien Gründungsmitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Die Aufdeckung weitverzweigter Korruptionsaffären durch die Mailänder Staatsanwaltschaft (Mani Pulite) führte seit 1992 zu einer völligen Neugestaltung der innenpolitischen Landschaft Italiens. Früher starke politische Parteien wie die Democrazia Cristiana (DC), die sozialistische Partei (PSI) oder die kommunistische Partei (PCI) sind verschwunden und neue entstanden. Die Einführung eines - wohlgemerkt unvollständigen - Mehrheitswahlrechtes hat indes die Parteienvielfalt im Parlament nicht verringert. Aus den Wahlen vom April1996 ging ein Mitte- Links-Bündnis als Sieger hervor. Im Oktober 1998 kam es zu einem Machtwechsel an der Spitze dieser Koalitionsregierung, als Massimo d'Alema zum Ministerpräsidenten ernannt wurde und Romano Prodi ablöste. Die Opposition („Polo delle Libertà“) wurde von Silvio Berlusconis „Forza Italia“ und der „Alleanza Nazionale“ (frühere Neofaschisten) dominiert. Nach den Verlusten der Linkskoalition bei den Regionalwahlen im April 2000 gab es erneut einen Regierungswechsel; Ministerpräsident Giuliano Amato (Democratici Socialisti) blieb bis zu den Parlamentswahlen im Mai 2001 im Amt. Am 30.5.2001 trat Ministerpräsident Silvio Berlusconi mit dem Programm an, eine durchgreifende Reform und Modernisierung der Verwaltung und der Wirtschaftsverfassung Italiens durchzusetzen. Sein großer Erfolg war ohne Zweifel zu einem erheblichen Teil der Tatsache zuzuschreiben, daß sich die Wähler - über die Jahre frustriert von verschiedenen Querelen der italienischen Politik – von Berlusconi mit seiner Erfahrung als erfolgreicher Unternehmer am ehesten wirkungsvolle Maßnahmen für notwendige Veränderungen im Lande erwarteten. Die Regierung Berlusconi schreckte aber in ihrer bisherig zweijährigen Amtszeit, ähnlich wie ihre Vorgänger, vor unpopulären Ausgabenschnitten zurück. Die Budgetsanierung erfolgt vorwiegend einnahmenseitig, dringende Reformen werden aufgeschoben. Die zunehmenden koalitionsinternen Unstimmigkeiten konnten zwar in der 2. Jahreshälfte 2003 angesichts des EURatsvorsitzes Italiens noch in den Hintergrund gedrängt werden, Anfang 2004 ist eine Regierungsumbildung aber nicht unwahrscheinlich. Landessprache Geschäftssprache Maße und Gewichte Telefon Elektrischer Strom Währung Österreichische Botschaft in Italien Italienische Botschaft in Österreich Ambasciata d'Italia in Austria Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Schweizer Botschaft Angenehmste Reisezeit Einreisebestimmungen Impfungen keine Kfz-Bestimmungen Lokale Verkehrsmittel Hotels, Motels Zeitverschiebung / Sommerzeit: wie in Österreich Notrufe Feiertage 2006 01.Januar (Neujahr), |